Die meisten Apparatebauer stellen Ihnen die entscheidenden Fragen erst nach Vertragsunterzeichnung. Wir stellen sie vorher.

Das ist kein Marketingsatz. Es ist eine Beobachtung, die wir seit Jahrzehnten aus der Praxis kennen.

Ein Projektleiter oder Betriebsleiter beauftragt einen Apparatebauer. Der Vertrag wird unterschrieben, das Budget ist genehmigt. Und dann – in der ersten technischen Abstimmung nach Auftragserteilung – kommen die Fragen:

„Welche Rauchgasmenge haben Sie genau?“ „Wie ist die Rauchgaszusammensetzung?“ „Wie viel Platz steht zur Verfügung – Länge, Breite, Höhe?“ „Welchen Druckverlust erlaubt Ihr System wasserseitig? Luftseitig?“ „Was kann die Statik Ihrer Bestandsanlage noch tragen?“ „Brauchen Sie eine Regelklappe? Einen Bypass? Einen Kondensatabscheider?“ „Wie stark sind Ihre Gebläse – und wie hoch darf der Druckverlust auf der Gasseite sein?“ „Soll das Gerät einen fixen Auslegungspunkt haben, oder eine Betriebsrange von X bis Y abdecken?“ „Welche Speisewasserbedingungen liegen an – Druck, Temperatur, Qualität?“ „Gibt es Schwankungen im Betrieb – Teillast, Anfahrzustände, Notfallszenarien?“

Das sind keine Spezialfragen. Das sind Grundlagen, ohne die eine seriöse Auslegung schlicht nicht möglich ist. Und doch werden sie in vielen Projekten erst dann gestellt, wenn der Vertrag schon unterschrieben und das Budget durch das Management genehmigt ist.

Das Ergebnis kennen Sie: Der Apparat wird teurer als budgetiert. Der Projektleiter muss zurück zum Management. Die Freigabe wird neu beantragt. Das Vertrauen ist beschädigt – noch bevor die erste Schweißnaht gezogen wurde.

Genau das wollen wir nicht.

Unser Modell: Wir verdienen Geld mit der Fertigung – nicht mit der Beratung

Kraps GmbH ist ein produzierendes Unternehmen. Wir bauen Rohrbündelwärmetauscher, Economizer, Luftvorwärmer, Recuperatoren, Überhitzer und Druckbehälter – in unserer eigenen Fertigung in Voerde am Niederrhein, seit fast 60 Jahren.

Unser Geschäftsmodell ist einfach: Wir fertigen. Daran verdienen wir.

Die Beratung davor – das Erstgespräch, die thermische Auslegung, die technische Klärung, die Wirtschaftlichkeitsrechnung – ist kein Produkt, das wir verkaufen. Es ist die Vorleistung, die wir erbringen, damit am Ende ein sauber ausgeführtes Projekt entsteht. Für den Kunden. Und für uns.

Das bedeutet konkret: Kein Stunden-Honorar für Beratungsgespräche. Keine Auslegungsgebühr. Kein „Engineering fee“ auf der Angebotsposition. Keine versteckten Kosten im Vor-Angebot.

Was kostenlose Beratung bei Kraps wirklich bedeutet

Bevor Sie sich entscheiden – und lange bevor Sie einen Cent investieren – liefern wir Ihnen:

Thermische Auslegung des Apparates: Auf Basis Ihrer Abgasdaten, Betriebsparameter und Randbedingungen berechnen wir den Wärmetauscher thermisch: Welche Heizfläche wird benötigt? Welche Rohrkonfiguration? Welches Material für welche Betriebsbedingungen?

Gewichtsangabe: Sie erhalten das Apparategewicht – damit Sie Ihre Statik prüfen können, bevor Sie bestellen. Wir wissen aus Erfahrung: Nichts ist ärgerlicher als ein Wärmetauscher, der bestellt, gebaut und geliefert wird – und dann an der Bestandsanlage aus statischen Gründen nicht eingebaut werden kann.

Leistungsparameter: Welche Energieleistung erbringt der Apparat? Welche Temperaturen liegen an Eintritt und Austritt an? Welchen Druckverlust erzeugt er gasseitig und mediumseitig? Diese Zahlen sind die Grundlage für Ihre eigene Wirtschaftlichkeitsrechnung und für die Genehmigungsunterlagen.

Richtpreisangebot auf Wunsch: Sie brauchen ein Budget für Ihre Management-Freigabe? Kein Problem. Wir machen Ihnen ein seriöses Richtpreisangebot – und meinen das ernst. Nicht eine Zahl, die gut klingt und sich später als Makulatur herausstellt. Sondern eine Zahl, an die wir uns nachher auch halten.

Klärung aller offenen Punkte vor Vertragsunterzeichnung: Wir stellen Ihnen alle Fragen, die für die Auslegung und Fertigung relevant sind – nicht nach Auftragserteilung, sondern davor. So dass nach Vertragsunterzeichnung wirklich losgelegt werden kann. Kein Nachfragen, kein Nachverhandeln, keine bösen Überraschungen.

Die Fragen, die wir stellen – und warum

Hier sind die zentralen Informationen, die wir für eine seriöse Auslegung brauchen. Wenn Sie diese Punkte beim ersten Gespräch mit uns beantworten können, haben wir alles, was wir benötigen:

Zum Rauchgas / Prozessgas: Rauchgasmenge (Massenstrom oder Volumenstrom), Rauchgastemperatur am Eintritt, Rauchgaszusammensetzung (insbesondere: Sauerstoff, Schwefel, Chlor, Staubgehalt, Feuchte) – denn das Material und die Rippengeometrie hängen direkt davon ab.

Zum verfügbaren Einbauraum: Maximale Länge, Breite und Höhe des Einbaubereichs. Liegt der Apparat horizontal oder vertikal? Gibt es Hindernisse (Rohrleitungen, Stahlbau, Zugangswege), die die Geometrie einschränken?

Zum Medium (Wasser, Dampf, Luft): Eingangstemperatur, gewünschte Ausgangstemperatur, Massenstrom, zulässiger Druckverlust auf der Medienseite, Betriebsdruck, Wasserqualität (bei Speisewasseranwendungen).

Zur Statik: Traglast des vorhandenen Stahlbaus oder der Decke. Gibt es bereits Fundamente, Konsolen oder Auflagerpunkte? Ist ein externer Statiker eingebunden?

Zur Betriebsweise: Dauerbetrieb oder wechselnde Lasten? Häufigkeit der An-/Abfahrzyklen? Gibt es definierte Teillastbetriebspunkte? Muss der Apparat eine Range abdecken (z.B. 60–100% Last), oder ist der Auslegungspunkt fest?

Zur Regelung: Wird eine Regelklappe benötigt (z.B. zum Schutz vor Taupunktunterschreitung)? Soll ein Bypass vorgesehen werden? Werden Messstutzen für Temperatur- und Druckmessung benötigt?

Zu Drücken und Gebläsen: Welchen zulässigen Druckverlust lässt das gasseitige System zu? Wie stark sind die vorhandenen Gebläse – und ist eine Reserve vorhanden?

Warum ein seriöses Budget mehr wert ist als ein günstiges

Wir haben in den vergangenen Jahrzehnten erlebt, was passiert, wenn Apparatebauer mit Richtpreisangeboten arbeiten, die primär darauf ausgelegt sind, eine Beauftragung zu bekommen – und nicht, einen realistischen Preis zu nennen.

Das Management genehmigt das Budget. Der Projektleiter ist erleichtert. Und dann – nach Vertragsunterzeichnung, nach der ersten echten technischen Abstimmung – kommen die Nachträge. Mal 15 Prozent. Mal 30. Manchmal mehr.

Das ist für alle Beteiligten eine schlechte Situation. Der Projektleiter steht intern schlecht da. Das Vertrauen in den Lieferanten ist weg. Das Projekt gerät in Verzug.

Unser Versprechen ist das Gegenteil: Das Richtpreisangebot, das wir Ihnen geben, basiert auf einer echten thermischen Auslegung und einer realistischen Einschätzung des Fertigungsaufwands. Wenn wir Ihnen eine Zahl nennen, stehen wir dazu.

Für welche Apparate gilt das?

Unsere kostenlose Auslegung und Beratung gilt für alle Wärmetauscher, die wir fertigen:

Economizer (ECO) – Abwärmenutzung aus Rauchgasen zur Speisewasservorwärmung

Luftvorwärmer (LUVO) – Vorwärmung der Verbrennungsluft durch Abgasrestwärme

Recuperatoren – Kreuzstrom- oder Gegenstromwärmetauscher für Gas-Gas- und Gas-Flüssig-Anwendungen

Überhitzer / Superheater – Dampfüberhitzung für Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen, Kraftwerke und Prozessdampfanlagen

Verdampferbündel – für Abhitzekessel und Prozessdampferzeugung

So starten Sie

Wenn Sie ein Projekt haben – egal in welchem Stadium – sprechen Sie uns an. Sie brauchen noch keine vollständigen Unterlagen. Wir sagen Ihnen beim ersten Gespräch, welche Informationen wir benötigen und welche Sie möglicherweise erst noch beschaffen müssen.

Ein Erstgespräch dauert in der Regel 30 bis 60 Minuten. Danach wissen Sie: Ist das technisch machbar? In welcher Größenordnung bewegen wir uns? Welche Informationen fehlen noch für ein belastbares Angebot?

Kostenlos. Ohne Verpflichtung. Ohne Uhr, die läuft.

→ Schreiben Sie uns Ihre ersten Eckdaten: info@kraps.de

→ Direkt ein Erstgespräch vereinbaren: www.kraps.de/kontakt

Diesen Beitrag teilen: