Die Kosten eines Leiharbeiters lassen sich fundiert beurteilen, wenn drei Größen sauber getrennt werden: die vergütete Arbeitsstunde, die verrechnete Einsatzstunde und die produktive Projektstunde. KRAPS trägt als Arbeitgeber die Vergütung einschließlich Urlaub, Krankheit, verleihfreier Zeiten, Weiterbildungen, G-Untersuchungen, Zertifizierungen und Recruitingkosten. Der Kunde bezahlt die dokumentierten Stunden des konkreten Einsatzes.

Genau an dieser Stelle greift ein reiner Preisvergleich zu kurz. Zwei Schweißer können denselben Verrechnungssatz haben und beim Kunden sehr unterschiedliche Kosten verursachen. Beherrscht einer das geforderte Verfahren, kennt vergleichbare Anlagen und kann nach der Unterweisung unmittelbar beginnen, entsteht vom ersten Einsatztag an produktive Leistung. Fehlen praktische Erfahrung oder der passende Geltungsbereich der Schweißerprüfung, wird ein günstiger Stundensatz schnell teurer, durch Projektverzug und teure Nacharbeiten.

Bei KRAPS beginnen Verrechnungssätze derzeit bei rund 38 Euro netto pro Stunde. Für qualifizierte Fachkräfte aus der Industriemontage liegt die Größenordnung häufig um 40 Euro. Bei 160 geleisteten Stunden entspricht das monatlichen Einsatzkosten zwischen 6.080 und 6.400 Euro netto. Je nach Qualifikationsanforderung, Entfernung und Baustellenbedingungen können Zuschläge, Fahrtkosten, Auslöse oder Unterkunft hinzukommen.

Der Verrechnungssatz bündelt mehrere Kostenebenen: das Arbeitsentgelt, Arbeitgeberbeiträge, bezahlte Ausfallzeiten, Schulungen, Zertifizierungskosten für SCP oder Schweißerzertifikate, arbeitsmedizinische Untersuchungen, Krankenkassenbeiträge, Berufsgenossenschaft, IT, Verwaltung, Versicherungen, Recruiting, Personalverwaltung und Disposition. Im industriellen Einsatz kommt die fachlich belastbare Auswahl hinzu. Ein Mitarbeiter muss zur konkreten Aufgabe, zum Anlagentyp und zu den Bedingungen vor Ort passen.

 

Mit welchen Kosten muss ein Industriebetrieb konkret rechnen?

 

Für eine erste Budgetplanung wird der vereinbarte Verrechnungssatz mit den voraussichtlichen Einsatzstunden multipliziert. Bei einem Satz von 40 Euro ergeben sich folgende Größenordnungen:

Einsatzumfang Kosten bei 40 Euro pro Stunde
140 Stunden 5.600 Euro netto
160 Stunden 6.400 Euro netto
173,3 Stunden 6.932 Euro netto
180 Stunden 7.200 Euro netto
200 Stunden 8.000 Euro netto

 

Die häufig verwendeten 160 Stunden eignen sich als einfache Rechengröße. Sie entsprechen jedoch keinem durchschnittlichen Kalendermonat mit einer 40-Stunden-Woche. Auf das Jahr gerechnet ergeben 2.080 Arbeitsstunden einen Monatsdurchschnitt von rund 173,3 Stunden. Bei Revisionen, Schichtbetrieb oder Wochenendarbeit kann der tatsächliche Umfang noch deutlich höher liegen.

Eine belastbare Projektkalkulation arbeitet deshalb mit dem vorgesehenen Schichtplan. Bei einem vierwöchigen Einsatz mit zehn Stunden pro Tag und sechs Arbeitstagen pro Woche entstehen bereits 240 Einsatzstunden. Zu beachten sind die Mehrarbeitszuschläge, Zulagen für Höhe, Hitze oder Staub, und die Vergütung von Samstagen, Sonntagen oder Feiertagen.

Je nach Einsatzort können die Übernachtungskosten einen weiteren Kostenblock ausmachen. Wir achten auf günstige, aber ordentliche Unterkünfte und präferieren Ferien- oder Monteurswohnungen. Bei Einsätzen in größeren Städten, insbesondere bei kürzeren Einsätzen, lassen sich Hotels nicht immer vermeiden. Wir können Ihnen zwei Preismodelle anbieten:

1. Transparent: wir verdienen nichts an den Übernachtskosten, sondern rechnen die 1:1 ab
2. Inklusive: wir müssen eine Mischkalkulation ansetzen. Dafür übernehmen wir immer die Übernachtskosten.

In der Praxis setzt sich das Budget aus vier Kostenblöcken zusammen:

  1. Grundkosten: Verrechnungssatz multipliziert mit den Einsatzstunden
  2. Arbeitszeitbezogene Kosten: Mehrarbeit, Nacht-, Sonn- und Feiertagszuschläge
  3. Einsatzbezogene Kosten: Fahrt, Auslöse, Unterkunft und besondere Erschwernisse

Damit wird auch verständlich, weshalb ein pauschaler Monatsbetrag selten sinnvoll ist. Ein Mitarbeiter kann im ersten Monat 120 Stunden leisten, während einer Revisionsphase 220 Stunden erreichen und im letzten Monat nur noch an wenigen Tagen für Abschlussarbeiten benötigt werden.

 

Was finanziert der Verrechnungssatz?

Der Bruttolohn bildet den Ausgangspunkt der Kalkulation. Darauf kommen die gesetzlichen und tariflichen Arbeitgeberkosten.

Im Jahr 2026 kommt zum beitragspflichtigen Bruttolohn noch ungefähr 25% Lohnnebenkosten für Krankenversicherung, Zusatzbeiträge der Krankenkassen, Rentenversicherung, Pflegeversicherung, Arbeitslosenversicherung und Berufsgenossenschaft.

Bei einem Bruttostundenlohn von 20 Euro liegen die unmittelbaren Lohnkosten damit bereits bei mehr als 25 Euro. Dieser Wert berücksichtigt noch keine bezahlten Abwesenheiten, Schulungen, Kleidung, Untersuchungen, Zertifizierungen, Versicherungen, Sonderzahlungen oder betrieblichen Gemeinkosten für IT, Disposition usw.

KRAPS beschäftigt seine Mitarbeiter fest. Das Arbeitsentgelt läuft während des Urlaubs, bei Krankheit und auch in Zeiten ohne Kundeneinsatz weiter. Das Arbeitnehmerüberlassungsgesetz schützt den Vergütungsanspruch während verleihfreier Zeiten ausdrücklich.

Der Verrechnungssatz finanziert daher auch Stunden, die keinem Kunden direkt berechnet werden können. Hinzu kommen:

  • Recruiting und Auswahl neuer Mitarbeiter
  • Arbeitsverträge, Lohnabrechnung und Personalbetreuung
  • arbeitsmedizinische Vorsorge und Eignungsuntersuchungen
  • Schweißerprüfungen und weitere Befähigungsnachweise
  • Qualifizierungen und Rezertifizierungen wie SCP
  • persönliche Schutzausrüstung und Arbeitskleidung
  • Berufsgenossenschaft und Haftpflichtversicherung
  • Prüfung von Arbeits- und Aufenthaltsberechtigungen
  • Einsatzplanung, Anreiseorganisation und Mitarbeiterbriefing
  • Erreichbarkeit während des laufenden Einsatzes
  • Ausfall-, Finanzierungs- und Beschäftigungsrisiken
  • Overheadkosten wie IT, Büroräume, Buchhaltung, Gehälter
  • Vertriebs- und Marketingaktionen

Gerade die Vorfinanzierung wird in der Betrachtung häufig übersehen. KRAPS zahlt Löhne, Sozialversicherungsbeiträge, Unterkünfte und weitere Einsatzkosten zu festen Terminen. Die Kundenrechnung wird erst nach Erfassung und Prüfung der geleisteten Stunden gestellt und später bezahlt. Ein Teil des Verrechnungssatzes finanziert daher auch den Zeitraum zwischen erbrachter Arbeitsleistung und Zahlungseingang.

Die Differenz zwischen Lohn und Verrechnungssatz entspricht folglich nicht dem Gewinn des Verleihers.

 

Warum die produktive Stunde der bessere Vergleichswert ist

Wer Arbeitnehmerüberlassung mit einer eigenen Einstellung vergleicht, sollte die Kosten auf produktive Stunden beziehen. Der vertragliche Bruttostundenlohn eignet sich dafür nur eingeschränkt, da ein Arbeitgeber auch zahlreiche Stunden vergütet, in denen keine abrechenbare Arbeitsleistung entsteht.

Eine vereinfachte Musterrechnung zeigt den Unterschied:

Position Annahme
Bruttostundenlohn 20,00 Euro
Vertragliche Jahresarbeitszeit 2.080 Stunden
Jahresbruttolohn 41.600 Euro
Arbeitgeberanteile zur Sozialversicherung, ca. 21,15 % 8.798 Euro
Direkte Arbeitgeberkosten 50.398 Euro

 

Nehmen wir für das Beispiel 30 Urlaubstage, zehn auf Arbeitstage fallende Feiertage und zehn Krankheitstage an. Bei acht Stunden pro Tag entfallen dadurch 400 Stunden auf bezahlte Abwesenheit. Für die tatsächliche Arbeitsleistung verbleiben 1.680 Stunden.

50.398 Euro ÷ 1.680 produktive Stunden = rund 30 Euro direkte Kosten je produktiver Stunde

Dabei fehlen weiterhin Berufsgenossenschaft, Umlagen, Sonderzahlungen, Recruiting, Lohnabrechnung, Arbeitskleidung, Qualifikationen, Personalführung und mögliche Zeiten ohne produktiven Auftrag. Je nach Unternehmen und Mitarbeiterprofil können die Vollkosten einer eigenen Fachkraft deshalb deutlich über 33 Euro pro produktiver Stunde liegen.

Der Abstand zu einem Verrechnungssatz von ungefähr 38 Euro fällt in dieser Betrachtung erheblich kleiner aus. Der verbleibende Aufpreis finanziert die Möglichkeit, Kapazität passend zur Projektlage einzusetzen und anschließend wieder zu reduzieren.

Dieser Punkt ist besonders für Unternehmen mit schwankender Auslastung relevant. Wer vier größere Baustellen pro Jahr abwickelt, braucht während der Montagephasen möglicherweise zehn zusätzliche Fachkräfte. Eine dauerhafte Beschäftigung über zwölf Monate erzeugt jedoch Kosten, obwohl der erhöhte Bedarf nur für wenige Wochen besteht.

Arbeitnehmerüberlassung ist in solchen Fällen eine Form der Kapazitätsabsicherung. Der Betrieb hält seine eigene Mannschaft auf einer stabilen Grundgröße und ergänzt sie entlang der tatsächlichen Auftragskurve.

 

Warum dieselbe Berufsbezeichnung zu unterschiedlichen Preisen führt

Die Anfrage „Wir benötigen einen Schweißer für vier Wochen“ beschreibt noch kein belastbares Anforderungsprofil.

Für die Auswahl eines Schweißers sind unter anderem Verfahren, Werkstoff, Bauteil, Materialdicke, Rohrdurchmesser und Schweißposition relevant. Eine gültige Schweißerprüfung besitzt immer einen definierten Geltungsbereich. Ein Mitarbeiter mit WIG-Prüfung ist deshalb nicht automatisch für jede WIG-Schweißaufgabe qualifiziert.

Auch das Arbeitsumfeld verändert das Profil. In einer Werkstattfertigung sind andere Erfahrungen gefragt als bei einer Reparatur in einer Müllverbrennungsanlage, einem Kraftwerk oder einem Chemiepark. Enge Räume, schwer zugängliche Nähte, Schichtarbeit, Notwendigkeit fürs Vorwärmen oder Formieren, und kurze Stillstandsfenster ändern die Anforderungen.

Ähnlich verhält es sich bei Schlossern und Monteuren. Ein Betriebsschlosser, der vor allem Maschinen wartet, bringt ein anderes Erfahrungsprofil mit als ein Rohrschlosser, der Isometrien liest, Rohrverläufe aufmisst und Bauteile schweißfertig ausrichtet. Beide können fachlich gut sein, passen aber nicht automatisch auf dieselbe Baustelle.

Für die Kalkulation sind deshalb vier Bereiche maßgeblich:

Qualifikation: Welche Prüfungen, Werkstoffkenntnisse und praktischen Erfahrungen werden benötigt?

Arbeitszeit: Gelten Regelarbeitszeit, Schichtbetrieb, Mehrarbeit oder Wochenendarbeit?

Einsatzort: Kann der Mitarbeiter täglich anreisen oder werden Unterkunft und Auslöse benötigt?

Zugang: Welche Nachweise, Onlineprüfungen, Sicherheitsunterweisungen oder arbeitsmedizinischen Voraussetzungen verlangt der Betreiber?

Ein präzises Anforderungsprofil macht das Angebot nicht komplizierter. Es schafft Klarheit über den benötigten Mitarbeiter und verhindert, dass ein ungeeignetes Profil allein wegen seiner Verfügbarkeit eingesetzt wird.

 

Der günstigste Verrechnungssatz kann die höheren Projektkosten verursachen

Der Einkaufsvorteil eines niedrigeren Stundensatzes lässt sich unmittelbar ausrechnen. Die Kosten einer Fehlbesetzung erscheinen dagegen häufig erst im Projektverlauf.

Ein Beispiel: Anbieter A berechnet 40 Euro pro Stunde, Anbieter B 36 Euro. Bei 160 Einsatzstunden spart das günstigere Angebot 640 Euro im Monat.

Verzögert eine ungeeignete Fachkraft eine fünfköpfige Mannschaft nur um eine achtstündige Schicht, sind bereits Arbeitskapazitäten im rechnerischen Wert von 1.600 Euro gebunden. Anlagenstillstand, verschobene Folgegewerke, zusätzliche Hotelnächte oder Vertragsfolgen sind darin noch nicht enthalten.

In der Industriemontage sollte ein Preisvergleich daher mindestens vier Größen berücksichtigen:

  • Verrechnungssatz der Fachkraft
  • erwartete Produktivität im konkreten Arbeitspaket
  • wirtschaftliche Folgen einer Fehlbesetzung
  • rechtliche und finanzielle Folgen bei Pflichtverstößen der Verleihfirma

KRAPS kann diese Faktoren aus technischer Praxis bewerten. Das Unternehmen ist seit 1967 in der Industriemontage tätig und betreibt eine eigene Fertigung. Neue Mitarbeiter lassen sich praktisch prüfen: beim Schweißen, Brennen, Bohren, Schleifen und bei weiteren metalltechnischen Arbeiten.

Ein Lebenslauf zeigt, wo jemand gearbeitet hat. Die praktische Prüfung zeigt, wie er arbeitet. Gerade bei Fachkräften, die kurzfristig auf einer laufenden Baustelle benötigt werden, ist dieser Unterschied erheblich.

Hinzu kommen die Erfahrungen aus früheren Einsätzen. KRAPS arbeitet mit einer festen Stammmannschaft und sammelt dadurch über längere Zeit konkrete Informationen: Welche Arbeiten hat ein Mitarbeiter bereits ausgeführt? Mit welchen Anlagen ist er vertraut? Wie selbstständig arbeitet er? In welcher Teamkonstellation funktioniert er besonders gut?

Dieses Wissen verbessert das Matching und verkürzt die Anlaufzeit beim Kunden.

 

Welche versteckten Kosten der Entleiher vermeidet

Der Verrechnungssatz deckt Leistungen ab, die bei einer eigenen Einstellung im Unternehmen verteilt anfallen und in der Projektkalkulation leicht untergehen.

Bereits vor dem ersten Arbeitstag entstehen Kosten für Stellenausschreibung, Bewerberkommunikation, Auswahlgespräche, Vertragsgestaltung und Personaladministration. Anschließend folgen Einarbeitung, arbeitsmedizinische Maßnahmen, Qualifikationsprüfung und laufende Lohnabrechnung.

Bei Arbeitnehmerüberlassung übernimmt KRAPS diese Aufgaben für die eigenen Mitarbeiter. Der Kunde erhält eine für den vereinbarten Einsatz ausgewählte Fachkraft und muss keine dauerhafte Personalstruktur für einen vorübergehenden Bedarf aufbauen.

Auch das Risiko am Projektende unterscheidet sich. Läuft eine Baustelle früher aus oder entfällt ein Folgeauftrag, reduziert sich der Bedarf unmittelbar. Bei einer eigenen Einstellung bestehen Lohn- und Arbeitgeberkosten weiter. Eine spätere Trennung verursacht zusätzlichen administrativen und gegebenenfalls rechtlichen Aufwand.

Diese Flexibilität hat einen Preis. Sie besitzt zugleich einen messbaren wirtschaftlichen Wert, besonders bei projektgetriebenen Unternehmen.

 

Warum auffällig günstige Angebote geprüft werden sollten

Löhne, Sozialversicherung, Berufsgenossenschaft, bezahlte Ausfallzeiten und gesetzliche Arbeitgeberpflichten bilden eine Kostenbasis, die jeder seriöse Verleiher tragen muss. Große Abweichungen vom üblichen Preisniveau benötigen daher eine plausible Erklärung.

Ein ungewöhnlich niedriger Verrechnungssatz belegt für sich genommen keinen Rechtsverstoß. Der Kunde sollte sich jedoch zeigen lassen, wie der Anbieter seine Arbeitgeberpflichten erfüllt und welche Leistungen im Preis enthalten sind.

Zu den relevanten Nachweisen gehören:

  • gültige Erlaubnis zur Arbeitnehmerüberlassung
  • Unbedenklichkeitsbescheinigungen der Krankenkassen
  • Nachweis der Berufsgenossenschaft
  • Freistellungsbescheinigung des Finanzamts
  • Betriebshaftpflichtversicherung
  • aktuelle Mitarbeiterqualifikationen
  • transparente Regelungen zu Zuschlägen, Reise und Unterkunft

Diese Prüfung liegt auch im finanziellen Interesse des Entleihers. Werden Gesamtsozialversicherungsbeiträge vom Verleiher nicht ordnungsgemäß gezahlt, kann der Entleiher unter den gesetzlichen Voraussetzungen wie ein selbstschuldnerischer Bürge haften.

KRAPS stellt die wesentlichen Unternehmensnachweise bereits mit dem ersten Angebot zur Verfügung. Damit kann der Kunde Preis, Qualifikation und rechtliche Grundlage gemeinsam bewerten.

 

Wann Arbeitnehmerüberlassung wirtschaftlich sinnvoll ist

Für einen dauerhaft vorhandenen, gleichmäßig ausgelasteten Arbeitsplatz ist eine eigene Einstellung häufig die günstigere Lösung. Recruiting- und Einarbeitungskosten verteilen sich dann über mehrere Jahre, während die Fachkraft kontinuierlich eingesetzt wird.

Anders sieht es bei schwankendem Personalbedarf aus. Typische Situationen sind:

  • geplante Revisionen und Anlagenstillstände
  • zusätzliche Baustellen
  • Auftragsspitzen in der Fertigung und Montage
  • kurzfristige Reparaturen
  • Ausfälle eigener Mitarbeiter: Krankheit oder Urlaub
  • Projekte mit unsicherem Folgeauftrag
  • vorübergehend benötigte Spezialqualifikationen

Viele Industriebetriebe kombinieren deshalb eine eigene Kernmannschaft mit flexibel abrufbaren Fachkräften. Die Stammbelegschaft deckt die verlässliche Grundauslastung ab. Zusätzliche Mitarbeiter kommen für zeitlich begrenzte Arbeitspakete hinzu.

Diese Struktur hält technisches Wissen im Unternehmen und begrenzt zugleich die Fixkosten. Die Personalkapazität kann der tatsächlichen Projektlage folgen, ohne bei jedem größeren Auftrag dauerhaft neue Stellen schaffen zu müssen.

Bei dringenden Reparaturen erhält die Frage nach dem Stundenpreis außerdem eine andere Gewichtung. Wenn eine Anlage stillsteht, ein Kessel Wasser verliert oder während einer Revision unerwartete Schäden sichtbar werden, entstehen die wesentlichen Kosten durch die Verzögerung. Eine verfügbare und passende Fachkraft kann in dieser Situation ein Vielfaches ihres Verrechnungssatzes absichern.

 

So kalkuliert KRAPS einen konkreten Einsatz

Ein belastbares Angebot beginnt mit einer technisch präzisen Bedarfsklärung. Dafür benötigt KRAPS keine umfangreiche Ausschreibung, aber eindeutige Angaben:

  • Einsatzort und geplanter Arbeitsbeginn
  • voraussichtliche Einsatzdauer
  • konkrete Tätigkeiten und Arbeitspakete
  • erforderliche Qualifikationen
  • Anzahl der benötigten Mitarbeiter
  • Arbeits- und Schichtzeiten
  • notwendige Prüfungen und Nachweise
  • Vorgaben zu Fahrt und Unterkunft
  • Ansprechpartner auf der Baustelle

Die Disposition gleicht diese Anforderungen mit Qualifikation, bisheriger Einsatzerfahrung und Verfügbarkeit der Mitarbeiter ab. Falls eine Berufsbezeichnung zu allgemein formuliert ist, klärt KRAPS die technischen Details direkt mit dem Bau- oder Projektleiter.

Anschließend erhält der Kunde einen Verrechnungssatz, in dem die bekannten Kosten berücksichtigt sind. Variable Bestandteile wie Mehrarbeit, Wochenendzuschläge oder zusätzliche Übernachtungen werden transparent geregelt.

So entsteht ein Preis, der sich im Projekt nachvollziehen lässt: für eine Fachkraft, die zum vereinbarten Zeitpunkt am richtigen Ort steht, die Aufgabe versteht und produktiv arbeiten kann.

 

Häufige Fragen zur Arbeitnehmerüberlassung mit KRAPS

Gibt es bei KRAPS eine Mindestlaufzeit?

KRAPS schreibt keine allgemeine Mindestlaufzeit vor. Je nach Verfügbarkeit sind Einsätze von wenigen Tagen ebenso möglich wie mehrmonatige Projekte und wiederkehrende Personalabrufe. Der geplante Zeitraum wird für jeden Einsatz individuell vereinbart.

Wie werden die geleisteten Stunden nachgewiesen?

Die Mitarbeiter erfassen ihre Arbeitszeit auf Stundenzetteln. Der zuständige Ansprechpartner beim Kunden prüft und bestätigt die Angaben. Diese freigegebenen Stunden bilden die Grundlage für die Abrechnung.

Wer stellt persönliche Schutzausrüstung und Werkzeug?

Die Mitarbeiter von KRAPS bringen ihre persönliche Schutzausrüstung mit. Baustellenspezifische Werkzeuge, Schweißgeräte, Maschinen und weitere technische Betriebsmittel stellt der Kunde bereit. Die benötigte Ausstattung wird vor dem Arbeitsbeginn abgestimmt.

Was geschieht, wenn eine eingeplante Fachkraft kurzfristig ausfällt?

Der Mitarbeiter informiert den Projektleiter vor Ort und die Disposition von KRAPS. Anschließend wird geprüft, ob sich der Arbeitsbeginn verschieben lässt oder eine fachlich geeignete Ersatzkraft verfügbar ist. Der Kunde erhält eine klare Rückmeldung zur umsetzbaren Lösung.

Kann KRAPS komplette Montageteams zusammenstellen?

Je nach Verfügbarkeit stellt KRAPS einzelne Spezialisten oder kombinierte Teams bereit. Möglich sind beispielsweise Mannschaften aus Schlossern, Rohrschlossern, WIG-, MAG- und E-Hand-Schweißern sowie Montagehelfern mit einer Mannstärke von bis zu 15 – 20 Mitarbeitern. Die Zusammensetzung orientiert sich an den Arbeitspaketen und am geplanten Ablauf des Projekts.

Diesen Beitrag teilen: